1. Der soziale Teufelskreis des Misslingens

Aus der Serie: Warum wir unser Denken begreifen müssen

Fans, Groupies sowie alle Sympathisanten von Medienstars erleiden Erfolgsraub durch induzierte falsche Entscheidungen. Helfen können schon Einsichten in diese bisher ignorierte soziale Erfolgsgrube.  > Zur Kurzfassung

Im heiß diskutierten Bestseller »Digitale Demenz« enthüllte Manfred Spitzer verheerende Folgen des übermäßigen Medienkonsums. Doch empfohlene Konsequenzen erschöpften sich darin, den Medienkonsum drastisch einzuschränken, was praktisch kaum funktioniert. – Auch Neuroforscher blieben stumm, denn sie wissen immer noch nicht, wie unsere Gehirne ganzheitlich funktionieren.

Doch neue Einsichten aus privatwissenschaftlicher Initiative offenbaren jetzt mit dem Oszillatorprinzip, wie wir lernen, erinnern, denken und entscheiden. Daraus erschließt sich sogar völlig einsichtig die soziale Dynamik der digitalen Demenz.

Nur Entscheidungen zählen

Alles Denken führt zu Entscheidungen. Täglich etwa 20.000 von ihnen bestimmen darüber, ob wir erfolgreich oder erfolgsarm, zufrieden oder hadernd, glücklich oder leidvoll das Leben meistern. Tausende von Ratschlägen dazu entstanden ohne eine Vorstellung davon, wie unsere Gehirne lernen, erinnern, denken und entscheiden. 

Kommunikation oder Verführung?
Kommunikation oder Verführung?

Lebenserfolg erwächst also aus richtigen Entscheidungen. Doch wie bitte lassen sich 20.000 Entscheidungen pro Tag beeinflussen, von denen die meisten im Unterbewusstsein bleiben? – Ein kaum lösbares Vorhaben!

Lebenserfolg erwächst also aus richtigen Entscheidungen. Doch wie bitte lassen sich 20.000 Entscheidungen pro Tag beeinflussen, von denen die meisten im Unterbewusstsein bleiben? – Ein kaum lösbares Vorhaben!

Bedenken wir aber, dass Entscheidungen zu beinahe hundert Prozent von Gewohnheiten bestimmt werden, so tauchen noch keine Lösungen, sondern neue Erfolgsräuber auf, von denen schon Jean Cocteau vor etwa hundert Jahren behauptet haben soll:

Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten“.

Fürwahr, er hat immer noch Recht, obwohl wir unsere eigenen Gewohnheiten kaum spüren, mitunter aber davor erschrecken, wenn wir sie bei anderen beobachten. Doch sind es nicht nur offensichtliche Eigenarten, sondern ganz besonders Denkgewohnheiten mit erfolgsfreundlichen oder erfolgsfeindlichen Inhalten. Die feindlichen produzieren falsche Entscheidungen und fördern trügerische soziale Beziehungen.

Doch erfolgswidrige Gewohnheiten haben sich bereits tief in unsere Gehirne eingegraben. Denken wir nur daran, wie schwer sich das Rauchen abgewöhnen lässt, obwohl Schreckensmeldungen darüber nicht abreißen. Und die eigenen Denkgewohnheiten kennen wir auch kaum. – Also wieder aussichtslos?

Die Lösung dazu beginnt mit der Erfahrung, dass Menschen immer erst dann erfolgreich handeln, wenn sie die Systematik ihrer Situation begriffen haben. So steigerte die mit der Neuzeit (etwa seit 1500 n. Chr.) beginnende geistige und naturwissenschaftliche Aufklärung allgemeines Selbstbewusstsein. Menschen verlangten Freiheit und Gleichheit statt Knechtschaft und Ausbeutung. Dafür scheuten sie weder Kriege noch Revolutionen für mehr Demokratie, deren halbreife Früchte schon heute zu ernten sind.

So wachsen auch richtige Entscheidungen nur auf dem Boden von Erkenntnissen zur persönlichen Situation, die wiederum ausschließlich von den Funktionen unserer Gehirne abhängt. Deshalb sind einfache Einsichten darüber, wie unsere Gehirne denken und entscheiden, unerlässlich für den selbstgesteuerten Erfolg.

Kleiner Einblick in die Entscheidungs-Systematik unserer Gehirne

Zu ganzheitlichen Gehirnfunktionen kann die Neurowissenschaft lediglich drei doktrinäre Glaubenssätze vorweisen. Sie wabern hintergründig durch viele Forschungsberichte.

1.    Unsere Gehirne entscheiden meist emotional unvernünftig, mitunter auch rational           vernünftig.

2.    Emotionen stören den Denkprozess, wenn sie nicht unterdrückt werden.

3.   Die Suche nach rational signalverarbeitenden Strukturen führt zu Erkenntnissen über  ganzheitliche Gehirnfunktionen.

Diese Glaubenssätze müssen falsch sein, denn alle darauf aufbauenden Funktionshypothesen verendeten kläglich, was angesichts über einer Million dokumentierter Forschungsergebnisse unverständlich bleibt.

Erst die Erkenntnis, dass es nur emotionale Entscheidungen gibt, die in der Lage sind, auch alle vermeintlich rationalen Einsichten zu formen, führte zum Verständnis darüber, wie unsere Gehirne lernen, erinnern, denken und entscheiden. Das so entstandene Oszillatorprinzip erklärt alle spürbaren Gehirnregungen und sogar sämtliche sozialen Reflektionen unserer Gehirne, ohne auch nur ein Forschungsergebnis zu verletzen. − So lassen sich heute Entscheidungen aus zwei simplen Phänomenen heraus erklären.

Mit dem ersten dieser Phänomene erkennen wir Ähnlichkeiten, so wie sie bereits Aristoteles vor über 2.000 Jahren beschrieb. Schon ein einsames Buchenblatt auf dem Fußweg kann uns gedanklich zu Zweigen, Ästen oder gar zu ganzen Wäldern sowie den Erlebnissen darin führen. Die so aufgerufenen zusätzlichen Erinnerungen lauern darauf, ins Bewusstsein zu gelangen. Psychologen nennen sie »Assoziationen«.

Emotionen bilden das zweite Phänomen, sie sollen rationales Denken verhindern, zu unvernünftigem Handeln verführen, uns leichtsinnig, bösartig, zornig oder gar aggressiv machen. Doch diese Eigenschaften sind lediglich sozial erlernt. Die Evolution entwickelte die Emotionen für eine ganz andere Aufgabe. − Sie bilden nämlich das funktionelle Rückgrat unseres Denkvermögens.

Dies spüren wir besonders deutlich bei schwierigen Entscheidungen. − Mit stockendem Handlungsfluss verbreitet sich ein lästiges Gefühl, wir zweifeln. Diese Zweifelemotion treibt zum Denken, um das Problem zu lösen. Dazu ruft sie weitere ähnliche Erinnerungen als Assoziationen auf, die nacheinander im Bewusstsein auftauchen.

Doch jede Erinnerung enthält auch gespeicherte Emotionen. Damit führt jeder Aufruf zu einer anderen Befindlichkeit, sodass wir beim Denken eine emotionale Achterbahnfahrt durchleben. Erst wenn sich wieder ein gutes Gefühl ausbreitet, mündet der Denkprozess in eine Entscheidung.

Das gute Gefühl zur Entscheidung entsteht jedoch nicht nur aus den gespeicherten Emotionen, sondern auch aus der Art, wie aktive Erinnerungen im Gehirn miteinander kommunizieren.

Gedanken kommunizieren im Gehirn über Millionen kleinster elektrischer Impulse, messbar als Schwingungen mit EEG-Geräten oder sichtbar als Nervenaktivitäten mit fMRT. Solche Schwingungen können ungeordnet oder auch geordnet synchron auftreten. Synchrone Schwingungen entstehen, wenn Gedanken sich einander ergänzen, also eine Problemlösung darstellen. Dies erzeugt auch gutes Gefühl, das zur Entscheidung drängt.

Deshalb bewirkt auch Musik, die ja aus synchronen Tonschwingungen besteht, immer eine positive Gefühlslage. Jedes falsch gespielte Instrument dagegen führt zu Missmut – stört.

So folgen wir mit jeder Entscheidung einem guten Gefühl, entstanden aus den gespeicherten Emotionen aller aufgerufenen bewusstseinsnahen Assoziationen sowie den synchronen Schwingungen im Gehirn.

Falsche Entscheidungen vergiften den Erfolg

Ähnlichkeiten und Emotionen bestimmen also unsere Entscheidungen, genährt von Erinnerungen sowie dem aktuellen Geschehen. Gedanken folgen immer den angenehmen Emotionen, sodass Entscheidungen die Richtung der zugehörigen Erinnerungen annehmen.

Der Anblick attraktiver Zeitgenossen überflutet uns meist mit angenehmen Gefühlen, denn sie assoziieren in unseren Gehirnen jene sozialen Freiheiten, die wir uns unentwegt wünschen. Dabei entsteht Attraktivität aus der spürbaren Anerkennung von vielen anderen Mitmenschen. Da diese Anerkennung meist äußerlich sympathischen Menschen zuteilwird, werten unsere Gedanken jede Attraktivität ähnlich wie Anerkennung oder Schönheit.

So dominieren besonders jene unentwegt präsenten Medienstars unsere Gedanken mit angenehmen Emotionen, denen wir gern folgen. Ja − viele von uns mutieren dabei sogar zu Fans oder Groupies, lesen Medienberichte über sie, folgen ihnen in sozialen Netzwerken, besuchen ihre Veranstaltungen und kaufen ihre Bücher. Immer in der Hoffnung, damit ein Stück jener sozialen Freiheiten für sich pachten zu können.

Bewusst oder unbewusst übernehmen wir damit neben den meist plakativen inhaltsarmen Botschaften zahlreiche erkannt geglaubte Ansichten, Gewohnheiten und Denkweisen von diesen Vorbildern − identifizieren uns also mit ihnen. Leider wissen wir nie, ob es sich dabei um wirkliche Menschen oder nur um deren geschauspielerte Öffentlichkeits-Profile handelt.

Vorbilder sind heute überwiegend Schauspieler, Popsänger, Manager, Politiker sowie Protagonisten von Unternehmen, Konzernen und öffentlichen Institutionen. Mitunter auch Lehrer, Cliquenführer oder attraktive erfolgreiche Bekannte. Seltener Eltern oder Geschwister.

Auch Werbung verführt mit versprochener Anerkennung. Deshalb nutzen wir unzählige Gegenstände heute nur beiläufig. Viel wichtiger erscheint ihre Fähigkeit, persönliche Anerkennung von Mitmenschen zu erregen. Dazu gehören, Kleidung, Kosmetikartikel, Schmuck, Autos, Eigenheime und viele mehr.

Und so, wie erhoffte Anerkennung viel zu oft ausbleibt, passen auch übernommene Gewohnheiten und Denkweisen nur selten zu einer erfolgreichen Lebensentwicklung. Sie entsprechen meist weder dem eigenen Lebensumfeld, noch der notwendigen Wahrheit. Doch das hindert sie nicht daran, erfolgsfeindliche Entscheidungen und trügerische soziale Beziehungen zu produzieren.

Besonders Kinder und ohnehin zu kurz gekommene sind gefährdet, denn sie denken noch hochgradig begeisterungsfähig. Die daraus sich entwickelnde Traumwelt verfolgt Kinder häufig bis ins Erwachsenenalter hinein. Daraus entstehen extrem emotionale erfolgswidrige Denkweisen. Mitunter so intensiv, dass sogar Zerwürfnisse mit den Eltern folgen. − Es ist die dominierende Ursache für Schulversagen, Erfolglosigkeit oder gar Kriminalität.

So kokettieren attraktive Zeitgenossen gern mit scheinbaren Unzulänglichkeiten wie: „Von Mathematik habe ich keine Ahnung und ich bin froh darüber“ (besonders in Deutschland häufig). Für Kinder eine tiefgreifende Zäsur, die ihnen den ganzen Matheunterricht verderben kann, zu schlechten Noten führt und damit oft das Erfolgsleben gründlich ruiniert.

Doch Leittragende pflegen meist ihre Vorbilder weiter. Oft sogar aktiv als Multiplikatoren oder gar in Fanclubs. So fördern sie permanent weitere Gelegenheiten, ihre Mitmenschen in den Abstiegsstrudel zu reißen. Ahnen sie doch nur ganz selten, dass es gerade diese Vorbilder waren, die ihnen Erfolgsarmut eingebrockt haben.

Aber die ausgestreute Saat plakativer inhaltsarmer Botschaften schlägt zurück, denn sie findet sich auch in demoskopischen Erhebungen wieder, nach denen Prominente heute überwiegend entscheiden. Offenbar hat die mediale Informationsflut auch bei ihnen erkenntnisreiches denken schon lange untergraben. − Es ist also kein Wunder, wenn falsche Entscheidungen sich besonders im Dunstkreis von prominenten Protagonisten mehren.

Und hier schließt sich der »Teufelskreis des Misslingens« als sozialer Regelkreis, dessen Mechanismen mit wachsender Medienpräsenz aus erfolgswidrigen Denkweisen ebensolche Entscheidungen produzieren. Entscheidungen, die besonders den Erfolg fleißiger, leistungsbewusster und bildungsbeflissener Mitmenschen verderben. 

Allerdings besteht dieser Wirkungskreis bereits, solange Menschen miteinander kommunizieren. Doch nie wurden Menschen unaufgeklärt einer so üppigen Medienflut ausgesetzt, die beinahe ausschließlich gestylte attraktive Protagonisten herausstellt. Kein Wunder also, dass Entscheidungsqualitäten als die Istwerte dieses sozialen Regelkreises »aus dem Ruder« laufen – tendierend zu allgemeiner digitaler Demenz.

Apokalyptischer Wasserstrudel
Quelle: Manfred Bauer

Schon heute nähern sich diese Istwerte bedenklich ihren apokalyptischen Grenzwerten. Denn der kalte Krieg scheint auferstanden, Europa droht an Finanzkrisen zu zerbröseln, weltumspannend explodieren Krisen und Kriege, aus dem Internet dräut Orientierungslosigkeit mit digitaler Demenz. Und zu allen Übeln gesellt sich tödlicher Terror. Ganz zu schweigen von den vielen persönlichen Miseren.

Schon heute nähern sich diese Istwerte bedenklich ihren apokalyptischen Grenzwerten. Denn der kalte Krieg scheint auferstanden, Europa droht an Finanzkrisen zu zerbröseln, weltumspannend explodieren Krisen und Kriege, aus dem Internet dräut Orientierungslosigkeit mit digitaler Demenz. Und zu allen Übeln gesellt sich tödlicher Terror. Ganz zu schweigen von den vielen persönlichen Miseren.

Zukunftsangst wächst unterschwellig. Viele erkennen hinter dem ganzen Treiben schon den apokalyptischen Wasserstrudel. Doch Prominente füttern uns weiterhin unentwegt mit halbwahren plakativen inhaltsarmen Botschaften, Skandalen und zur Schau gestellter Anerkennung. Kaum jemand glaubt noch an ernsthafte Lösungen aus diesen Kreisen.

Was also tun? – Erinnern wir uns an die besagte Erfahrung, dass Menschen immer erst dann erfolgreich handeln, wenn sie die Systematik ihrer Situation begriffen haben. Deshalb besteht der einzige Ausweg darin, endlich allen Mitmenschen das eigene Denken begreiflich darzubieten. Denn mehr aufgeklärte Denkfähigkeit führt zu neuen Werten und Vorlieben für Informationen. Werbeexperten und Politiker werden es schwerer haben, die halbe Wahrheit zu verbergen. Schon der reine Selbsterhaltungstrieb wird sie zur lauteren Wahrheit zwingen, zur Abkehr von Salamitaktik, Ablenkungsmanövern und ausgeschacherten Gesetzen.

Erst damit öffnen sich Wege zu mehr Transparenz und erkenntnisreicheren Entscheidungen. Auch Erfolgsgerechtigkeit sowie Chancengleichheit wird die Machbarkeitszone erreichen. Schon die Einsichten aus den beschriebenen zwei Phänomenen im Gehirn lassen erkennen, dass der Weg dazu jetzt offen steht. 

Diese aufklärende Warnung wird Ihre Aufmerksamkeit stärken. Sie zukünftig skeptisch reagieren lassen, wenn Medienstars oder andere attraktive Vorbilder sich im Gehirn gedanklich einnisten. Sorgen Sie dafür, dass diese Skepsis zur Gewohnheit wird. Daraus erwächst eine realere Sicht auf attraktive Zeitgenossen. Medienkonsum tritt dann automatisch in den Hintergrund.

Der nächste Titel aus dieser Serie vermittelt tiefere notwendige Erkenntnisse zum Gehirn. Er zeigt, dass unsere Gehirne viel verständlicher funktionieren, als alle bisher geäußerten Vorstellungen aus wissenschaftlichen Kreisen.

Konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen. Gern auch per E-Mail. Ich freue mich über jede Diskussion. Nutzen Sie die Share Buttons oder kommentieren Sie meine Sozial-Media-Einträge.

Kommentare zu ergänzenden Berichten

Tsipras
Quelle: Die Welt

11.7.15 Kommentar für die Welt: Tsipras' Taktiererei darf nicht EU-Standard werden

Allein die Erscheinung von Herrn Tsipras hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Hat er doch als attraktiver extrovertierter Zeitgenosse von Kindheit an geübt, Menschen zu beeinflussen. Europa monatelang an der Nase herumzuführen, war sicher sein Glanzstück, mit dem er sich noch Jahre brüsten wird. 

Doch auch Europa ist nicht fehlerfrei. Die immer wieder öffentlich herausgestellten sogenannten Machtwörter vieler exponierter Politiker, ohne dass Taten folgten, sprechen für sich. Das gab Herrn Tsipras den Mut zum großen Coup mit der Volksabstimmung. 

Doch letztlich entscheiden wir alle nach Fakten- und Emotionslage meist zu schnell, denn pragmatisches Handeln wird allseits bejubelt. Aufklärung über unsere Denkweise würde helfen. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Erwin Goldmann (Montag, 20 Juli 2015 19:33)

    Jetzt erst konnte ich erkennen, welchen schlechten Einfluss die Jugendgruppe auf meine Tochter ausübt. Ich werde dem vorsichtig nachgehen und hoffe, das Schlimmste verhindern zu können.
    Vielen Dank für diesen Tipp.

  • #2

    Jutta Arborn (Montag, 20 Juli 2015 19:39)

    Auch wenn ich kein Teenager mehr bin, ertappe ich mich öfter dabei, Gewohnheiten von meinen Jugendfreunden angenommen zu haben. Einige davon stehen mir nicht gut.