Mobbing tötet die Chancengleichheit

Wenn Sie niemals Mobbing-Opfer waren. Niemals ausgegrenzt, gehänselt, gedemütigt oder gar verprügelt wurden. Dann gibt es vier Möglichkeiten:

1.    Sie leben unauffällig zurückgezogen.

2.    Sie haben heimliches hinterhältiges Mobbing nicht erkannt.

3.    Sie haben „Mobbing von oben“, also Bossing, nicht erkannt. 

4.    Sie gehören selbst zu jenen Tätern, die ihren Opfern den Lebensmut rauben.

5.    Sonstiges Ist selten.

Information: In dieser Schrift stehen hinter allen farbig angelegten Schriften Hyperlinks, die Sie mit „Steuerung + Mausklick“ zu tieferen Erkenntnissen führen.

Mobbing liegt vor, wenn eine oder mehrere Personen systematisch von anderen Personen schikaniert werden. Mobbing schadet der Lebensqualität der Opfer und der Gesellschaft lebenslang.

Nach Statista bekannten sich 2024 etwa 33 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland als Opfer von Mobbingattacken. - Doch heimtückische Scheußlichkeiten wie Lügen, Halbwahrheiten, Intrigen, Bossing usw. erkennen Opfer sicher nur selten. Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass beinahe 100 Prozent der Einwohner in Deutschland offenes oder hinterhältiges Mobbing ertragen mussten.

Besonders Kindern rauben offene Mobbing-Attacken viel zu oft den Mut zu außergewöhnlichen Initiativen für ein ganzes Leben. Mobbing wirkt hier als Fallgrube für gesellschaftliche Intelligenz. Denn viele Opfer verlieren nach Mobbing-Übergriffen das Vertrauen zu ihrem Selbstwert und zur Schule.

Information: Statista ist eine deutsche Online-Plattform. Dort lassen sich Daten von Markt -und Meinungsforschungsinstitutionen sowie aus Wirtschaft und amtlicher Statistik einsehen.

In dieser noch zu erweiternden Schrift möchte ich nicht nur alle Opfer sowie alle Noch-nicht-Opfer aufklären. Aufklären darüber, wie sie Mobbing erkennen und den Tätern die Lust zum Angriff verderben. Dazu müssen die nach Mobbing-Attacken häufig eintretenden psychischen und körperlichen Langzeitschäden entschärft werden.  Bei Schäden denke ich u.a. an verlorene Selbstwertgefühle, an Selbstzweifel und sogar an Selbstmordgedanken.

Langzeitschäden gehören meist zu den posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), wie sie nach bedrohlich empfundenen Ereignissen Opfer und sogar Zuschauer peinigen können. Zu den Schäden gehören Ängste aller Art, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Mutlosigkeit zum Besonderen und viele mehr.  

Gerade die Langzeitschäden sind für Opfer sowie für die Gesellschaft katastrophal. Den Opfern rauben die Langzeitschäden ein erfülltes Leben und der Gesellschaft die dringend notwendigen Intelligenz-Ressourcen.

Intelligenz-Ressourcen schaffen wirtschaftliche und wissenschaftliche Fähigkeiten als Grundlage für einen gehobenen Lebensstandard aller Einwohner eines Staates. Sie wachsen in Menschen mit hoher Problemlösungs-Kompetenz heran. Leider wird Problemlösungs-Kompetenz nur noch selten in den allgemeinen Schulen vermittelt. Selbst Universitäten haben ihr Problem damit.

Weiteren Raubbau für die Opfer sowie für die wirtschaftlichen Fähigkeiten unserer Gesellschaft verursacht eine bisher kaum wahrgenommene Tatsache. Danach werden heute Führungspositionen mehrheitlich nicht an kompetentere, sondern an attraktivere Bewerber vergeben. Das heißt im Klartext: „Vorhandene Problemlösungs- Kompetenzen gehen der Gesellschaft verlogen“.

Verstärkend dazu wirkt die Heldenverehrung der Zuschauer um die Sportarenen herum. Dazu gesellt sich die Starkultur, welche Besucher der immer zahlreicheren sogenannten Events zum frenetischen Jubeln animiert. Diese Show-Landschaft erinnert eindringlich an die Aktionen „Brot und Spiele“, mit denen römische Herrscher ihr Volk von ihren politischen Missetaten ablenken ließen. – Wahrscheinlich war dies der Startschuss zum Untergang des römischen Reiches.

Die durch Mobbing fehlenden oder unterdrückten Intelligenz-Ressourcen führen über die Jahre hinweg zu kompetenzarmen Eliten. So gesehen dürfte sich in politischen Gefilden die Inkompetenz geradezu auftürmen.

Brigitte Witzer veröffentlichte zu diesem Themenkreis das Buch „Die Diktatur der Dummen“.

Originaltext von Brigitte Witzer: „Demokratie ist zweifellos die größte Errungenschaft, zu der wir Menschen es gebracht haben. Was aber, wenn die Klügeren, die Besonnenen und Rücksichtsvollen immer öfter den Schreihälsen weichen, den Wichtigtuern und den Selbstherrlichen? Dann wird aus der Demokratie schnell eine Idiokratie, eine Diktatur der Dummen . . . Ende des Originaltextes.

Mein Kommentar zum Originaltext: Vom Ergebnis aus betrachtet ist alles richtig. Doch kaum jemand weicht den Schreihälsen. Wenn aber die Medienindustrie attraktive Menschen pausenlos als die Besseren, die Kompetenteren usw. heraushebt, dann breitet sich eine zerstörende Seuche aus. Weniger attraktive Menschen fühlen sich abgehängt, zurückgesetzt und benachteiligt. Sie spüren, wie ihre oft realen Hoffnungen auf ein erfülltes Leben sich auflösen. Gleichzeitig ergattern sich attraktive Menschen Führungspositionen immer leichter, ohne die notwendigen Kompetenzen mitzubringen. Und wer sich dagegen auflehnt, wird mit Mobbing zum Schweigen gebracht. – Kommentar-Ende.

Warum attraktive Menschen (ZB: Dumme Blondinen usw.) durchschnittlich ihre Probleme weniger mit Hilfe der Wahrheit, sondern mit Manipulationen lösen, ist einsichtig. – Es geht leichter, weil sie äußerlich Vertrauen ausstrahlen. Dazu später mehr.

Die krassen Fehler der sog. Ampel-Koalition (2021 bis 2024) in Deutschland zeigten nur einen Meilenstein für die fortgeschrittene Inkompetenz in den deutschen Führungsetagen. Bundeskanzler Olaf Scholz genoss als kleiner, kaum attraktiver Zeitgenosse sicher ein Mobbing-Trommelfeuer der hinterhältigsten Art in der Regierungsetage. Ein Trommelfeuer, das seine enormen Regierung-Kompetenzen bis auf wenige Ausnahmen erstickte.

Die daraus entstandenen seelischen Wunden werden Olaf Scholz sicher noch lange verfolgen. Olaf Scholz aber war praktisch durch Mobbing gefesselt und damit schuldlos. Doch der dadurch gebrochene Fortschritt in Deutschland könnte mit dem sprunghaften Aufstieg der AFD das Ende unserer Demokratie eingeläutet haben. – Und dies, obwohl der ökologische Ansatz der Ampel-Koalition richtig und notwendig war.

Das Endergebnis dieses gewissenlosen Treibens in Deutschland und sicher auch in anderen Staaten lässt sich heute noch nicht erfassen. Doch schon der Zwischenstand ist erschreckend, wie Sie hier noch lesen können.

Von Herrn Präsident Trump wollte ich anfangs gar nicht sprechen. Doch als ich begriff, dass sich seine Aktionen immer mehr den bekannten Mobbingaktionen ähnelten, konnte ich nicht mehr schweigen.

Fast alle seiner innenpolitischen Initiativen zerstören heute zentrale Funktionen der etwa 250 Jahre lang erfolgreich gewachsenen Demokratie in den USA.

Außenpolitisch tritt Trump beinahe alle ehemaligen Sympathisanten der USA mit seinen Zoll-Füßen. Unter Missbrauch der Macht der USA spielt sich Herr Trump zusätzlich als der weltgrößte Dealer auf. – Es wird Zeit, Herrn Trump ins Abseits zu stellen und mit einem Platzverweis zu belegen. – Doch wer bitte sollte das tun?

Bleibt festzustellen, dass Mobbing die notwendige Chancengleichheit der Opfer tatsächlich absichtlich sabotiert. Der nächste Titel zeigt, wie und warum Mobber ihre Agenda so rücksichtslos gegenüber den Opfern und der Gesellschaft verfolgen.

Wie und warum mobben Menschen?

Mobbingtäter operieren meist aus Gemeinschaften heraus. Betroffene Gemeinschaften finden wir zum Beispiel in Arbeitsstätten, Schulen, Parteien, social Media, Sportvereinen, Jugendclubs, Straßengangs und in Familien sowie unter Freunden.

Mobbingopfer gehören meist zu den Menschen mit einem unbewussten Traum: - Sie träumen davon, die Fesseln ihres gesellschaftlichen Daseins zu sprengen. Zunächst aber wollen sie einfach nur mitmachen, dabei sein. Die intelligenteren von ihnen mischen sich dazu in viele Diskussionen, obwohl sie nicht zu den Favoriten der Gemeinschaft gehören. Schnell werden sie deshalb zu Besserwissern abgestempelt.

Wenn dann auch noch die Aktionen der sog. Besserwisser inhaltsreich und logisch erscheinen, wittern die Führer dieser Gemeinschaften Gefahren für ihre Führerschaft. Führer sind meist die attraktivsten Mitglieder von Gemeinschaften, wenn man Attraktivität mit groß, stark und/oder schön definiert. Gern werden sie auch schmeichelnd als die Macher bezeichnet. 

Mobbingopfer dagegen sind meist weniger attraktiv. Weshalb die äußerliche Attraktivität ein führender Zeiger für den Charakter darstellt, werden wir später noch einsehen können. Daraus lässt sich dann auch erkennen, weshalb Täter meist attraktiv sind und weniger attraktive Mitstreiter meist Opfer werden. Umgekehrte Verhältnisse sind heute noch selten.

Vorab zur Attraktivität eine allgemeine Anmerkung: Menschen suchen instinktiv die Nähe von attraktiveren Kollegen. Damit fallen diesen Kollegen automatisch Führungsrollen zu.

Bei Intelligenztests sollen attraktivere Menschen sogar besser abschneiden als weniger attraktive. Doch wie gültig sind solche Aussagen? Reichen doch die Fehlerquellen von falschen Bildungshintergründen bis hin zu manipulierten Fragen. Eine gültige Aussage ist ohne intensive Hintergrundforschung unmöglich.

Und wenn wir dazu noch berücksichtigen, dass attraktive Mitbürger überall schnell Favoritenrollen übernehmen, dann schließt sich der Kreis. Weshalb bitte sollte ein Favorit intensiv an seiner Problemlösungs-Kompetenz arbeiten, wenn ihm das Vertrauen von selbst zufliegt. Menschen gehen immer den kürzesten erkannten Weg zum eigenen Erfolg. Und der steigert sich häufig über Halbwahrheiten, Lügen bis hin zum Mobbing.

Mobbing gilt als wirksamstes Mittel, um eigene Führungspositionen in einer Gemeinschaft aufzubauen und zu festigen. Es wirkt doppelt erziehend.

1.    Opfer sollen sich gefälligst verziehen oder sich ganz am Ende anstellen und die Klappe halten.

2.    Mobbingtäter -und ihre Helfer erleben im Erfolgsfall emotionale Höhenflüge. Deshalb stärken Helfer gern die anstiftenden Führer.

Um das vollständige Ausmaß der persönlichen und gesellschaftlichen Schäden zu erfassen, müssen wir einige Mobbing-Arten unterscheiden. So kann Mobbing heimlich, subtil oder offen für alle sichtbar ablaufen. 

1.    Heimliches Mobbing besteht aus der Verbreitung von Lügen, Intrigen, übler Nachrede, Verleumdungen, Verunglimpfungen und sonstigen Winkelzügen. Allgemein als Klatsch und Tratsch bekannt. Opfer erkennen oft ihren Rufmord zu spät, sodass ihre Zukunftschancen in ihrer Gemeinschaft ins Bodenlose stürzen können.

Heimliches Mobbing bereitet auch gern offenes Mobbing (5) vor, indem Helfer und Zuschauer emotional „geimpft“ werden.

2.    „Mobbing von oben“, also Bossing, erkennen auch nur wenige Opfer als gefährlich. Wenn zum Beispiel der Chef in Besprechungen (Meetings) öfter die Fragen bestimmter Mitarbeiter in Oberlehrermanier mit Floskeln einstampft. Beispiel: „Dieses Thema gehört nicht zur Sache“. Hier entsteht zweimal Schaden.

1.    Andere Mitarbeiter glauben zu erkennen, dass die vom Chef abgespeisten Frager auf der „Abschussliste“ stehen. Sie versuchen deshalb gern, noch „Essig“ in die Wunden der Opfer zu schütten.

2.    Die Frager fühlen sich öffentlich gedemütigt. – Wer feinfühlig veranlagt ist und darunter stark leidet, sollte rasch die Arbeitsumgebung wechseln. Sonst drohen erhebliche psychische Schäden. – Richtiger wäre es natürlich, den Chef auszuwechseln. Doch das ist praktisch schwierig bis unmöglich.

Bossing durchzieht unser Leben in vielen Sparten. Hier weitere anfällige Konstellationen: Eltern gegen Kinder, Lehrer gegen Schüler, Trainer gegen Sportler usw. Sogar unter Freunden und Ehepartnern ist Bossing zu beobachten.

Menschliche und wirtschaftliche Schäden daraus sind kaum glaubhaft zu schätzen.

3.    Opfer von verdecktem subtilem Mobbing werden mit Lügen oder Halbwahrheiten in Fallen gelockt. Wenn Ihnen beispielsweise geflüstert wird, dass „Lara“ sie unbedingt näher kennenlernen will. - Sie können sich vorstellen, dass eine arrangierte öffentliche Blamage dazu nicht nur am Ego des Opfers kratzt, sondern auch Zukunfts-Erwartungen im aktuellen Lebenskreis zerschlagen kann.

 

4.    Opfer von offenem Mobbing werden beschimpft, ausgegrenzt, gehänselt, gedemütigt oder gar verprügelt. Diese Opfer verlieren häufig ihre Selbstachtung. Sie schämen sich. Deshalb folgen sie viel zu oft den von den Tätern verlangten Maßregeln. Sie geben auf, verlieren aber meist nicht ihren Stolz. Ihre Prämisse heißt: „Sich ja nichts anmerken lassen!“ Deshalb spielen sie wortlos mit steifem Nacken unter dem erhobenen Haupt lebenslang eine der letzten „Geigen“ in ihrer Gemeinschaft.

Dabei verblassen meist alle bisher aufgebauten Fähigkeiten. Besonders dann, wenn die Mobber auch Vorgesetzte sind. Und in den Statistiken erscheinen diese Opfer wegen ihres Stolzes auch kaum.

Von diesen Opfern gibt es ungezählt viele. Ich trau mich nicht einmal, eine Prozentzahl zu schätzen. Bisher erfasste niemand den daraus entstandenen gesellschaftlichen Aderlass intelligenter Fähigkeiten, obwohl die Schäden unfassbar groß sein müssen.

Wenn Sie auch nur einmal nach einer Frage an ihren Vorgesetzten mit einer Floskel abgekanzelt wurden, dann könnten sich alle berechtigten Karrierehoffnungen aus Ihren Denkgewohnheiten davonstehlen. Halten Sie diese Hoffnungen dennoch fest und warten Sie auf bessere Zeiten nach neuen Chefs, neuen Aufgaben usw.

5.    Anmerkung dazu: Mobber hassen die meist intelligenteren Opfer, denn sie könnten Lügen und Halbwahrheiten aufdecken oder sogar ihre Posten gefährden. Die Intelligenz der Täter jedoch lässt sich häufig nur in sogenannter sozialer Intelligenz darstellen. Hochgelobt sogar von Wissenschaftlern. Doch was steckt dahinter?

Offiziell ist Soziale Intelligenz die Fähigkeit, soziale Konflikte zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. In hoher Prozentzahl wird diese Fähigkeit jedoch missbraucht, um unliebsame Mitstreitern den Erfolg zu versalzen.

Dies schaffen attraktiv daherkommende Personen besonders leicht. Personen, denen kraft ihrer sympathischen Außenansicht jeder gern Vertrauen schenkt. Ein solcher Vertrauensvorschuss beflügelt diese Personen sogar, sich missbräuchlich ihren Lebensweg freizuschaufeln. – Missbräuchlich heißt hier besonders intensiven Einsatz von Floskeln, Halbwahrheiten, Intrigen, übler Nachrede, Verleumdungen, Verunglimpfungen sowie gesetzwidrigem Gewinnstreben. - „Gelegenheit macht Diebe“. So ein bekanntes treffendes deutsches Sprichwort. 

Schließlich wählen Menschen fast immer den kürzesten aller möglichen Wege zum Erfolg.  

Halbwahrheiten gehören dabei zu den häufigsten Methoden. Gern gesellt sich dazu die emotional aufgeladene Schimpfe gegen politische und andere Gegner. Angefeuert von oft frenetischem Beifall der Mitläufer. Kein Zuhörer ist danach in der Lage, vernunftbasierende Wahlentscheidungen zu treffen. Menschen folgen dann zur Wahl nur ihrem Gefühl und einer diffusen Sympathie für den Akteur oder der Akteurin.  Kein Wunder, dass nach Wahlen ………   

6.    Offenes subtiles Mobbing verursacht jedoch den größten allgemeinen Schaden. Es ist die Flut von Halbwahrheiten, die direkt und über Medien vorwiegend denkende Gehirne verzweifeln lässt. Oberflächlich denkende Gehirne übernehmen Halbwahrheiten meist ohne Vorbehalt und tragen sie sogar weiter.  Zu den Medien gehören Politik, Presse, Fernsehen, social Media, Werbemittel sowie Gespräche mit Freunden, Vertretern, Verkäufern, Beratern und Amtspersonen. Ärzte fehlen in dieser Reihe, obwohl es Verdachtsmomente gibt.

 

Ein Beispiel zur Halbwahrheit als Botschaft von Alexander: „Jürgen hat sich mal wieder blamiert. Er musste auf Socken über den nassen Hof laufen“. - Boshaft erniedrigend, denn niemand wusste, dass Alexander vorher Jürgens Schuhe aus dem Fenster geworfen hatte.

 

Halbwahrheiten werden meist unterschätzt. Sie verbergen, dass jedes Objekt, jeder Gegenstand zwei Seiten hat. Die sichtbare und die unsichtbare Seite - die gute und die böse Seite - oder noch eindrucksvoller, die gewinnträchtige und die verlustreiche Seite.

Halbwahrheiten erwähnen nur die guten gewinnträchtigen Seiten und unterschlagen die Kehrseiten. Halbwahrheiten sollen gefährlicher sein als Lügen, weil sie nur selten erkannt werden und Halblügner nur schwer juristisch angreifbar sind. Das erscheint mir sehr plausibel.

Folgen des grenzenlosen Mobbings

Nach diesen Erkenntnissen steht fest, dass wir fast pausenlos von Mobbingaktionen geflutet werden. Aktionen, die direkt oder indirekt über öffentliche Medien auf subtile Art unseren Lebensweg versalzen.

Als Mobbing bezeichne ich die genannten Aktionen, weil sie allgegenwärtig sind und uns vielfach meist unbewusst schaden. Hier einige Beispiele.

-          Wir müssen immer auf der Hut sein, denn Mobber und Mobberinnen lauern überall und hinterlassen oft unbemerkt lebenslange psychische und körperliche Handicaps.

-          Wir erliegen den öffentlichen Bildern im Fernsehen und sonst wo. Sieger und Führer zeigen diese Bilder überwiegend äußerst attraktiv. (geschätzt etwa 5.mal so attraktiv wie der Bevölkerungsdurchschnitt)

Daraus entstehen zermürbende Minderwertigkeits-Komplexe. Mitunter sogar Groupie-Karrieren.

Die Looser, die Verlierer, die Mörder dagegen erscheinen in den Medien anmaßend, unscheinbar oder gar hässlich.

In der gesamten Bevölkerung entsteht daraus die schadenträchtige Selbstverständlichkeit: „Groß, stark und/oder schön ist immer gut!“ (GSSG) – Eine scheinbar nie versiegende Lügen-Quelle mit auf Dauer verheerender Wirkung.

-          Von GSSG beeinflusst kaufen wir Waren, die den Versprechungen nicht annähernd gerecht werden. Besonders im sog. Beauty-Bereich. 2024 sollen es für die sog. Körperpflege in Deutschland 18,6 Milliarden Euro gewesen sein. Ca. 30 Prozent des deutschen Verteidigungs-Haushaltes ohne Sondervermögen. – Ein erschreckendes Bild des viel diskutierten Schönheitswahns, obwohl Schönheitsoperationen hier noch fehlen. Für Schönheitsoperationen fand ich keine Statistiken mit Gesamtwerten. Doch bei in 2024 etwa 600.000 Operationen mit Durchschnittskosten von 5.000 Euro kommen wir auf zusätzlich 3 Milliarden Euro.

-          Von GSSG beeinflusst wählen wir Personen und Parteien, die uns mit ihren Taten später selbst schaden können. Möglicherweise wiederholt sich sogar die Aufstiegsgeschichte des sogenannten dritten Reiches auch in Deutschland. Viele Diktaturen auf der Welt haben sich nach dem zweiten Weltkrieg mit GSSG etabliert. Deutschland blieb wegen der hautnahen Kriegserfahrungen Jahrzehnte lang immun dagegen.

-          Von GSSG beeinflusst lassen wir uns von mobbenden Vorgesetzten das Berufsleben mit Floskeln vergällen. Z.B.: „Das gehört nicht zum Thema“. 

-          Von GSSG beeinflusst verschwenden wir wertvolle Lebenszeit, indem wir …. unzählbar.

-          Diese Liste ließe sich metertief weiterschreiben.

Noch vor etwa 40 Jahren sprachen wir zum letzten Themenkreis vom „Information Overload“ (Informationsüberfluss) aber auch von Chancengerechtigkeit. Weshalb sind diese Themen kaum noch sichtbar in den Medien, obwohl sie mittlerweile lichterloh brennen? Willy Brandt kann uns hier nicht mehr helfen.

Diese Mobbinglast gleicht einem umgekehrt wirkenden Iron Dome, wie er in Israel feindliche Raketen abwehren soll. Nur:

-          Im Feind unter dem Iron Dome sollen die Mobbingopfer einfach nur am Aufstieg gehindert werden. Also eine Art Elitemauer – Diese aktive Verletzung der Chancengleichheit trägt den Keim für den gesellschaftlichen Untergang unseres aktuellen Gemeinwesens.

-          Weiterhin erinnern diese Machenschaften an das sogenannte 3. Reich (Hitler-Diktatur). Dabei denke ich besonders an den Heldenkult mit dem Ideal des „arischen Menschen“ und seinen Gegenstücken, den „Untermenschen“.

-          Eine konzertierte Aktion. Allgemein als KA (nicht KI)  bezeichnet ein aufeinander abgestimmtes Verhalten verschiedener Akteure zur Förderung eines gemeinsamen Zieles. Das beschriebene Treiben in unserer Demokratie lässt sich deshalb als konzertiertes Mobbing mit einem klaren Ziel bezeichnen. Dieses Ziel heißt: „Diktatur attraktiver (dummer) Herrenmenschen“. Und dies mit all ihren bekannten Fehlentwicklungen. 

Dabei stellen sich die Fragen: Hat die heute schon auf uns niederprasselnde Mobbinglast etwas mit dem aktuellen wirtschaftlichen Niedergang in Deutschland zu tun? Haben wir vielleicht schon die Schwelle zur kollektiven Inkompetenz überschritten?

Und wie bitte steht es mit den aufblühenden rechten Parteien? Bisher las oder hörte ich noch keinen zündenden Lösungsansatz gegen diese Miseren. Bleibt die noch unbewiesene Befürchtung: „Wird der heutige mit Mobbing verbundene Chancendeckel in den früheren DDR-Ländern drückender empfunden als der des damaligen DDR-Regimes?“ – Wie tief bitte sind wir als sogenannte freie demokratische Gesellschaft eigentlich gesunken. Wir sollten uns schämen.

-          Einiges spricht dafür, denn die Totalbeerdigung der DDR-Wirtschaft ließ 1990 bis 1992 Beschwerden ans Tageslicht dringen. Doch es gab keine Lösung. Die Beschwerden verschwanden so plötzlich wie sie kamen. Aus heutiger Sicht können wir dahinter eine gewaltige Mobbing-Kampagne der sog. westdeutschen Elite vermuten. – Hier könnten Zeitzeugen jedoch noch die Wahrheit freilegen.

Dazu kommen die dauernd sich vermehrenden sprachlichen Anbiederungen. Hier einige Beispiele.

-          Together wie can“ oder „gemeinsam schaffen wir es“ – empfinde ich als süßlich hinterhältige Aufforderung, jeder Gemeinschaft ausnahmslos zu vertrauen. Freie Menschen werden offenbar als Gefahr empfunden. Neuerdings erscheint „Together wie can“ sogar in Werbespots.

-          Seit einiger Zeit begrüßt mich morgens mein Computer mit „Willkommen“. Solche anzüglichen Grüße kenne ich von Verkäufern, die mir etwas andrehen wollten oder von Scheinfreunden, die sich später als hinterhältige Blutsauger herausstellten. Was bitte soll ich bei ACER denken. Muss ich etwa nach einer Zeitbombe in meinem Computer suchen?

-          Die Zeitbombe passt zu den dauernden Aufforderungen auch meines Computers, meine Dateien im Netzwerk, in OneDrive oder anderen Netzspeichern abzulegen und freizugeben. Teilweise sogar mit unterschwelliger Strafandrohung, weil nach „Ungehorsam“ so manche Funktion streikte. Und Wer bitte garantiert uns, dass wir in Krisenzeiten nicht plötzlich vor dem Nichts stehen, wenn obere Zampanos uns damit erpressen, das Netz auszuschalten oder gar zu löschen? Außer den Atomwaffen gab es bisher keine so tiefgreifende Bedrohung für unsere Existenz.

-          Gendern gehört zu den Anbiederungen an das weibliche Geschlecht. Vielleicht gut gemeint, aber eine Qual für Leser,  Schreiber und sprechende Akteure. Mit Gendern treten wir sie mit Füßen - die vielen Sympathien für die Gleichberechtigung.  

Außerdem zerhackt Gendern unsere wertvolle gewachsene deutsche Sprache. Wertvoll, weil diese Sprache und in vielen Bereichen an die Weltspitze geführt hat. – Bisher kenne ich keine Erfolgsmeldungen zur Genderwirkung. Keine Frau, die sich durch das Gendern besser fühlt. Zum Glück musste ich gegenderte Sprache noch nie gesungen hören.

Oder dient Gendern nur zur Abgehobenheit der sogenannten Neuen Eliten“?

-          Die noch immer hoch gelobte Meinungsfreiheit in Deutschlag hat sich in den letzten Jahren als verwahrloster Meinungsdschungel gemausert. Attraktive Redner und Schreiber peinigen die Bürger seit Jahren mit verwirrender Meinungsflut meist aus Halbwahrheiten. – Auch die Kommentare zu einzelnen Meinungen enthalten meist kaum verstehbare Zusammenhänge.

Dieser Meinungsdschungel fördert kaum erkennbare kollektive Ziele. Ziele in Form von METAPHERN, die sich aus  NARRATIVEN speisen. Die beiden Links erklären und zeigen einige etablierte Beispiele. Kollektive Ziele lassen aktuell hauptsächlich die neuen rechten Parteien wachsen. – Dazu fehlt noch verständnisvolle Aufklärung. 

In Deutschland ist die Vorstellung von sozialem Aufstieg weit verbreitet. Allerdings ist die soziale Mobilität in Deutschland seit den 1980ern gesunken und nur noch vergleichsweise gering (zuvor hatte sie sich in der Nachkriegszeit bis 1978 erhöht). Laut einem Beitrag des IFO-Institutes haben Kinder, die ab den 1980er Jahren geboren wurden, geringere Aufstiegschancen als frühere Generationen.

Dabei komme ich zur vorläufigen Überzeugung: „Freiheiten müssen auch kontrolliert werden, sonst brechen sie aus“. Allerdings sehe ich dafür noch kein bezahlbares Konzept. Denn: „Wer bitte kontrolliert Akteure und Kontrolleure“. Selbst die Ergebnisse von KI (Künstliche Intelligenz) sind manipulierbar. Doch vielleicht gibt es noch andere Wege.

-          ….. Ergänze ich, wenn mir neues einfällt.

Frage: „Gibt es überhaupt Lösungen für diese ausweglos erscheinenden Sackgassen? Sackgassen die heute schon an ein Monster auf Kreta erinnern. Minotaurus lebte der Sage nach in einem Labyrinth auf der Insel Kreta und wurde jedes Jahr bösartiger. Bei uns zum Beispiel ist das Wort „Minotaurus“ die stichwortartige Metapher, während die Geschichte darum das Narrativ darstellt.“

Doch, es gibt sie – die Lösungen für diese Sackgassen. Jedoch bei mir erst als Denksprünge. Lesen sie dazu das nachfolgende Narrativ (sinnbildliche Darstellung).

In meiner bisherigen Wahrnehmung des Istzustandes in Deutschland funkelten einige „Schlüssel“ als Türöffner für die Werkzeuge gegen die beschriebenen Krisen.

Die „Schlüssel“ funkelten mehrfach im Dunstkreis der oben beschriebenen Machenschaften. Vielleicht sind es die „Schlüssel“ zu einer lebenswerteren Zukunft für alle, denn so wie heute kann es nicht weiter gehen. Wir wollen es zwar nicht wahrhaben, doch wir spüren es. Viele der neuartigen inszenierten Meinungsströme bergen Gefahren für gemeinschaftliche Katastrophen. Und über allem scheint ein Geist zu schweben. Ein Geist, der Chancenwillkür durch Mobbing ausstrahlt.  

Deshalb betrachte Ich den heute sichtbaren Aufstieg der Rechtsparteilen als einen gesellschaftlichen Hilferuf. Und dass dieser Hilferuf vornehmlich aus den ehemaligen DDR-Ländern quillt, wundert nicht, denn diese Mitbürger können Lebenssituationen vergleichen. Dabei spüren sie offenbar, dass die heutige deutsche Elitekruste (umgekehrt wirkender Iron Dome) in unserer Gesellschaft mehr Lebensqualität frisst, als die Repressalien zu DDR-Zeiten.  

Bei den „Schlüsseln“ spielen die menschliche Attraktivität sowie Mobbing und Halbwahrheiten zentrale zündende Rollen. Aber auch Emanuel Kant sowie die zehn Gebote. Einer der „Schlüssel“ zeigte sogar vorsichtig auf die Schuldigen.

Halbwahrheiten mauserten sich in den letzten Jahren zu einem allgegenwärtigen Instrument öffentlicher und privater Desinformationen.

Auch unser Schulwesen liefert nicht das, was angesichts des vielschichtigen Dilemmas nötig wäre. Nur wenige ehemalige Schüler erkennen oder wittern Lügen, Mobbing oder Halbwahrheiten. Und dies, weil die Schüler viel zu oft zu stupidem Lernen verdammt wurden und werden. Selbst Wissenschaftler, behaupten, dass von dem rein gelernten (gepaukten) Stoff meist nur 1 Prozent fürs Leben bleibt.

Denken in Erkenntnissen ist reines logisches Denken. Es erfasst fast alle wahren Abläufe unserer Welt. Ein Training dazu ist nicht nur einfach, sondern erzeugt haufenweise neue Erkenntnisse mit echten Glücksmomenten. Denn Lügen, Halbwahrheiten und sonstige hässlichen Umtriebe lassen sich durch alltägliche Denkarbeit immer häufiger erkennen. Dieses andauernde Spiel sollte die Nummer eins in unserem Leben werden. Es lohnt sich, bringt Freude und Chancengerechtigkeit. Nummer eins, weil unsere Gehirne mit weitem Abstand zu anderen irdischen Wesen wirkungsvoller lügen können. Die Praxis zu diesen Denkvorgängen kann ich erst später erläutern.

Kann es sein, dass Politiker mit gezinkten Lernvorschriften möglichst Erkenntnisse für den wahren Durchblick in unserer sogenannten Demokratie verhindern wollen? – Oder sind sie bereits so denkgeschädigt, dass sie die daraus wuchernden Gefahren nicht erkennen.

Zum Schulwesen als Hinweis nur einen kurzen Satz mit Hyperlink: Begreifen statt lernen. So wachsen wertvolle zufriedene handlungsfähige Mitbürger heran.

 

Einschub als Gedächtnisstütze für den Autor.

Zur menschlichen Körpergröße

-           Körpergröße durch Inzucht verkleinert

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Transparenz praktisch z.B. in KI

Schlagfertige Antworten gegen dumme Sprüche wie: „fassen Sie sich kürzer

Solaranlagen jetzt im Preisloch:  Mit Einsparungsrechner

Thesen zur Bildung 2030: Was sich jetzt ändern muss

Lernen 33-mal

0-mal für alle anderen

Verstehen, begreifen, erkennen, durchschauen, durchblicken

Führungskompetenz

Nach Stichworten suchen

1-mal lernen

3-mal Verstehen

0-mal Begreifen

2-mal Erkennen

0-mal Durchschauen

0-mal Durchblicken

############## Ist noch zu ergänzen

Ende des Einschubes

 

Doch wo bitte stehen sie, die Ziele für all die notwendigen Mühen? Was müssen wir überhaupt erreichen? – Auf diese Fragen möchte ich zunächst aus meiner Sicht so kurz wie möglich antworten:

Wir brauchen weder balzende Schönlinge noch überhebliche Kraftprotze in verantwortlichen Positionen, sondern denkende Gehirne mit Lösungskompetenzen.

Und Jeder sollte mit dem ehrlichen Gefühl leben können, einen angemessenen Platz in seiner Gemeinschaft erreicht zu haben.

Zu diesem Ergebnis kann eine einsichtige Prämisse aus der Sozialpolitik beitragen: Weniger selbstherrliche Almosen verteilen, dafür viel mehr Chancen und endlich echte Chancengerechtigkeit ermöglichen.

 

Fürwahr - hehre Ziele, doch in der Gegenwart scheinen wir vor diesen Zielen sogar zu flüchten, indem wir die klaffenden Wunden unseres verwahrlosten Systems mit verbösernden Sprach-Klimmzügen zu kitten versuchen. Dazu gehören Sprüche wie „Together wie can“, das Gendern und vieles mehr.

Doch Vielleicht existiert bereits eine „Blaupause“ für den Ausweg aus diesem Dilemma? Meiner Sicht nach eignet sich das sog. deutsche Wirtschaftswunder kurz nach dem zweiten Weltkrieg dafür. Denn ganz sicher gab es wegen der überwiegend gefallenen attraktiven und oft anmaßenden Helden viel weniger Mobber als heute. …..

Heute sind die Tugenden des Wirtschaftswunders fast verschwunden. Tugenden, die sich vereinfacht ausdrückt etwa so darstellen:

„Behandle andere so, wie Du von ihnen behandelt werden willst. “ · Oder: „Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg auch keinem andern zu.“.

Dies ist die prägnanteste Maxime zur Menschenwürde, die ich kenne. Es ist die GOLDENE REGEL VON EMANUEL KANT oder Kants kategorischer Imperativ. – Doch hege ich den Verdacht, dass diese Maxime nur die Zehn Gebote spiegelt, wie sie vor etwa 3.000 Jahren Moses vom Berg Sinai geholt haben soll. Hier die dazu passenden Gebote in Kurzform.

5.    Du sollst nicht töten.

6.    Du sollst nicht ehebrechen.

7.    Du sollst nicht stehlen.

8.    Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

9.    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

10.  Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat. 

Heute ist die scheinbare Immunität aus den Erfahrungen des 2. Weltkrieges gegenüber vielen Verführungen dieser Welt in Deutschland fast verschwunden. Und nach den sog. „Rebound-Gesetzen“ übertreiben wir die neu lockenden Annehmlichkeiten und fallen deshalb wirtschaftlich sogar gegen unsere Staatsnachbarn zurück. Deshalb müssen wir recht bald aufwachen, denn es könnte zu spät sein. Diktatoren und ihre Anhänger laufen sich schon warm. Und die alten Wachstumsregeln für die Wirtschaft werden kaum noch greifen.

Was also tun? – Möglichst viele Menschen sollten sich dazu aufraffen, in Erkenntnissen logisch zu denken“. Damit könnte jeder das grenzenlose Mobbing mit den daraus entstehenden Wunden für sich selbst erkennen und entschärfen.

Alle als Verlierer abgestempelten weniger attraktiven Mitbürger könnten sich mobbingfrei ihre Position in der Gemeinschaft erobern.

Selbst geborene Mobber hätten eine Chance, sich auf legale Weise einzubringen.

Hört sich fast so an, wie das Märchen von Aschenputtel. Doch warum sollten Märchen nicht wahr werden? Das Märchen vom Wirtschaftswunder wurde wahr, ohne dass es jemand prophezeite.

Und das Denken in Erkenntnissen will ich für diesen Zweck hier noch anpassen.

Weitere Themen, die gern falsch interpretiert werden, müssen wir später behandeln. Abschließend dazu einige allgemein oft schwammig dargestellte Grundeinsichten in Klarschrift:

-          Die äußere Attraktivität ist angeboren. Echte Korrekturen gelingen nur selten.

-          Der Charakter (innere Attraktivität) entsteht jedoch ausschließlich nach der Geburt im Spannungsfeld zwischen äußerer Attraktivität und den Lebens-Gemeinschaften. Hier wachsen Mobber und ihre Opfer nebeneinander auf.

-          Intelligenz als Denk-Fähigkeit entsteht auch erst nach der Geburt im Spannungsfeld zwischen äußerer Attraktivität und den Lebens-Gemeinschaften Zur Geburt sind alle Menschen noch gleich „dumm“. Denk-Fähigkeiten lassen sich jedoch in jedem Alter ergänzen.

-          Beim Beruflichen Erfolg kann die Intelligenz oder die Attraktivität dominieren. Beide Faktoren (Intelligenz und Attraktivität) sollten jedoch aufeinander abgestimmt werden. Ansonsten lauern persönliche Katastrophen.

-          Mobbing zielt hauptsächlich darauf, denkenden Mitbürgern den gesellschaftlichen Aufstieg zu vergällen. Als gesellschaftliches Ergebnis lauert u.a. der Scherbenhaufen durch „dumme Eliten“.

Zuletzt noch eine persönliche Einsicht: „Zufällig habe ich auf der Ingenieur-Akademie zu Wolfenbüttel begriffen, in Erkenntnissen zu denken. Es ist ein dauernder einfacher Prozess, der nicht nur den wirklichen Durchblick fördert, sondern auch laufend vom Gehirn mit Erfolgsemotionen belohnt wird.“ – Die obenstehenden Erkenntnisse haben sich jedoch erst nach meinem offiziellen Berufsleben erschlossen. Ohne diese „Verspätung“ wäre mir sicher viel zwischenmenschlicher Ärger und damit auch bittere Erfolgslöcher erspart geblieben. Schließlich musste ich so manche versteckte und mitunter auch offene Mobbing-Attacke über mich ergehen lassen.

Dumm gelaufen, könnte man konstatieren. Doch Mobbing und andere Scheußlichkeiten standen zu lange nicht auf meiner inneren To-Do-Liste. Meine berufliche Agenda lautete: “Unnötige Kosten einsparen für die Gebäudetechnik in Neubauten“. Damit schuf ich arglos durch berufliche Erfolge meine Neider. Neider mauserten sich zu Mobbern, die sich zurückgesetzt fühlten oder um ihren Job bangten. Und ich lief natürlich blind in fast jede Mobbing-Falle. Einsichten dazu kamen erst später. – Ein fast zwingender Grund für alle Eltern, sich der Attraktivität ihrer Sprösslinge kritisch anzunehmen und möglichst die richtigen Weichen zu stellen. Erste Erkenntnisse konnten Sie schon einsehen. Weitere warten in der Fortsetzung dieser Schrift.

Erste Gedanken zum „Denken in Erkenntnissen“  stehen in meinem 2013 erschienen  Buch: „Erfolgssabotage im Gehirn“.

So, jetzt verfügen Sie schon aus dieser Schrift über ergänzende Daten, Fakten und vielleicht auch Einsichten. Möglicherweise können Sie damit sogar schon denkend ihr bisheriges Bild über den gesellschaftlichen Zustand in Deutschland und der Welt renovieren.

Sparen Sie bitte nicht mit Kritik zu meiner Themensicht. Doch bitte auch sparsam mit Halbwahrheiten. Dafür mehr Anstöße zu zielführenden Erkenntnissen. Und …  Schimpfe ertrage und kann ich auch. 😊

In diesem Sinne freue ich mich auf Diskussionen mit vielen ähnlich denkenden Kritikern und Befürwortern. … Damit möglichst alle brach liegenden aussichtsreichen Erkenntnisse zur Chancengerechtigkeit den Weg ans Licht finden. Dafür vorab schon DANKE.

Hans-J. Schubert